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©Susumu Yasui

– Mari Fukumoto –

Die 1987 in Tokio (Japan) geborene Mari Fukumoto studierte ab 2005 in Tokio Orgel bei Tsuguo Hirono und Yuichiro Shiina. Ab 2011 studierte sie als Stipendiatin u. a. des DAAD, der Rohm Music Foundation sowie des Japanischen Kultur Ministeriums an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Orgel, um bei Wolfgang Zerer ihre Kenntnisse im Bereich Alte Musik zu vertiefen. Wichtige Lehrer waren zudem Jan Ernst, Carsten Lohff, Volkhard Preuß und Menno van Delft. 2013 hat Mari Fukumoto den Abschluss Master of Music im Fach Orgel mit Schwerpunkt Alte Musik mit Bestnote und Auszeichnung erlangt. 2016 hat sie ihr Konzertexamen-Studium ebenfalls mit Bestnote und Auszeichnung beendet. 2019 schloss sie ihr A-Kirchenmusikstudium als Master of Music Kirchenmusik (evang.) ab.

Sie ist erste Preisträgerin zahlreicher internationaler Orgelwettbewerbe und wurde in der Saison 2020/2021 wurde zum Artist in Residence am Nationalen Forum für Musik in Breslau (NFM, Polen) ernannt.

Mari Fukumoto pflegt sowohl als Solistin, als auch im Ensemble eine rege internationale Konzerttätigkeit. Sie verfügt über ein breit angelegtes Orgelrepertoire, das von Alter Musik bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht. Sie ist regelmäßig an Uraufführungen beteiligt, war Mitglied der Improvisationsgruppe „The Alien Networks“ in Japan und arbeitet mit Komponistinnen und Komponisten wie Shiori Usui, Scott Wilson, Rafał Zapała und Laurent Redhead zusammen.

Ihre lebendige Interpretation wurde bereits durch den NDR, den BR, den Rozhlas a televízia Slovenska, den japanischen Rundfunk TBS sowie den NHK aufgezeichnet; 2014 erschien ihr erstes Solo-CD-Album, das durch Naxos weltweit vertrieben wird. Aktuell befinden sich weitere CD-Produktionen in Vorbereitung.

Seit dem Sommersemester 2019 wirkt sie als künstlerische Mitarbeiterin für Studiengang Kirchenmusik A an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sie unterrichtet dort im Studiengang Kirchenmusik A die Fächer Orgelspiel, Orgelimprovisation und Generalbass.